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[German] - Sterben
Author:
Arthur Schnitzler
Read by:
Bettina Reifschneider
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Book
Narrator
Release Date
July 1, 2023
Duration
3 hours 39 minutes
Summary
Das ist die Geschichte eines langsamen Sterbens, von der Nachricht der Unheilbarkeit der Krankheit bis zum endgültigen Verlöschen des Helden Felix. Was sich dazwischen auftut, ist ein Panorama von Ängsten, Hoffnungen, Versprechungen und Lügen. Alle Szenarien werden durchgespielt, vom pathetischen „Mit-Dir-Sterben-Wollen“ der Geliebten über die Missgunst allen noch Lebenden gegenüber bis zur Todesangst der Todesstunde, in der das Grauen so groß wird, dass der sterbende Felix um jeden Preis seine Geliebte mitnehmen möchte.
Arthur Schnitzler wurde am 15. Mai 1862 in Wien geboren, starb am 21. Oktober 1931 ebenda. Epiker und Dramatiker; stammte aus großbürgerlichem jüdischen Elternhaus, studierte Medizin und interessierte sich schon früh für Psychologie. Ab 1890 gehörte Schnitzler dem Literatenzirkel um Hermann Bahr an. 1895 wurde er mit der Burgtheateraufführung von „Liebelei“ einem breiten Publikum bekannt. Der ab 1888 entstandene Einakterzyklus um die dekadente Gestalt des Anatol prägte das Schnitzler-Bild sehr stark. Aufgrund seiner kompromisslosen Darstellung war Schnitzler immer wieder heftigen Angriffen ausgesetzt. Die Erzählung „Leutnant Gustl“ (1900), bahnbrechend durch die Verwendung des inneren Monologs, zog für Schnitzler den Verlust des Offiziersrangs nach sich. Das Drama „Professor Bernhardi“ (entstanden 1912) konnte aus Zensurgründen bis 1918 nicht aufgeführt werden. Mit „Der grüne Kakadu“ (1899) brachte Schnitzler die Hofkreise gegen sich auf, und sein „Reigen“, 1900 „als unverkäufliches Manuskript“ auf eigene Kosten in 200 Exemplaren gedruckt, verursachte im Jahr nach der Uraufführung 1920 einen Skandal; daraufhin verbot Schnitzler weitere Aufführungen. Im 1. Weltkrieg stimmte Schnitzler niemals in die Kriegsbegeisterung ein. In der 1. Republik galt er zu Unrecht als „Dichter einer versunkenen Welt“ und Schilderer des „süßen Mädels“.
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